Der große Zauberer Oz

Der weite Weg bis zur Erfüllung eines Traums



18 Jan

Hallo Welt!

Montag, 18. Januar 2010, 19:25 Uhr

Da bin ich wieder.
Nach 6 Jahren in der Versenkung stecke ich wieder meine Nase ins Welt-Weite-Web hinaus.

Aber nein, keine Sorge, ich werde nicht dort anknüpfen, wo ich vor 6 Jahren aufgehört habe!
Das hier wird was Neues. Etwas Anderes.
Möglicherweise werden diese Zeilen kaum von jemandem gelesen, aber dennoch.

Der Grund?

Heute morgen, beim Frühstück, haben wir, meine liebe Frau und ich, eine Entscheidung getroffen.

Es war keine leichte Entscheidung! Nein. Ganz im Gegenteil.
Es war ein Entscheidungsprozess, der sich über Wochen, ja Monate hingezogen hat. Und es war sehr, SEHR fraglich, wirklich bis zum Schluss, ob die Entscheidung überhaupt “dafür” ausfallen wird. Ein ganzes Jahr würde die Belastbarkeit unserer Familie auf’s Äußerste beansprucht, würde ein hundertprozentiger Einsatz verlangt werden. Entweder man entscheidet sich voll und ganz dafür, oder man lässt es lieber.

Aber, “Tataa!”, die Entscheidung fiel “dafür”: Ich werde dieses Jahr die Regie für das “Weihnachtsmärchen” der Taunusbühne führen.

Das heißt, wenn die Taunusbühne mich überhaupt will.

Aber so ist das, zuerst muss man es selbst wollen. Und, ganz wichtig (!), der Partner bzw. die Familie müssen bereit sein, das Alles mitzutragen!

Im Hochgefühl, nun doch meine wachsende Leidenschaft Theater auch leben zu können, rief ich gleich unsere Vorsitzende an – so ein bisschen in der Hoffnung, ein Aufatmen oder vielleicht sogar einen glücklichen Stoßseufzer zu vernehmen. Seit Wochen wird händeringend nach einem Regisseur für die nächste Märcheninszenierung gesucht. Aber, die Begeisterung hielt sich spürbar in Grenzen.
Na ja, als “Neuling”, was kann man erwarten?

Nun gut, möglicherweise gibt es inzwischen weitere Regie-Anwärter für dieses Jahr. Erhalten diese den Vorzug? Oder traut man es mir noch gar nicht zu?

Wie auch immer. Nun heißt es abwarten.
Erfüllt sich mein heimlicher Traum, zusammen mit der Taunusbühne ein Stück – ein eigenes Stück – auf die Bühne zu bringen? Noch dieses Jahr? – Wir werden sehen.

Unabhängig davon, wie DIESE Entscheidung fallen wird, starte ich heute dieses Logbuch.
Vielleicht wird es sehr kurz.
Vielleicht dokumentiert es aber auch den weiten Weg einer Theaterinszenierung – den meines Debuts als Bühnenautor und -Regisseur.

Keine Kommentare »