Der große Zauberer Oz

Der weite Weg bis zur Erfüllung eines Traums



26 Jan

Kostenfaktor Musik

Dienstag, 26. Januar 2010, 23:14 Uhr

Geistige Arbeit hat ihren Wert.
Auch wenn wir vielerorten sehr nachlässig damit umgehen, schöpferische Werke Anderer dürfen nicht einfach so benutzt, nicht einfach so vereinahmt werden. Sie haben ihren Preis.

Auch die Musik für ein Bühnenstück hat ihren Preis. Selbstverständlich!
Schließlich hat der Urheber der Musik seinen Anteil am Gesamtwerk. Warum soll er dann nicht auch Anteil an den Einnahmen haben?

Eine vertrackte Geschichte allerdings.

Man dürfte eigentlich nur Musik von Komponisten verwenden, die man kennt und die persönlich ihr Einverständnis gegeben haben. Ob nun mit Vergütung oder ohne. Das würde die Auswahl an verwendbarer Musik allerdings auf eine mikroskopisch kleine Menge einschränken.

Aber zum Glück gibt es die GEMA!

Hat der sie noch alle?! Zum Glück?!!?

Ja, ich sage zum Glück.
Natürlich ist Musik nicht billig. Auch nicht (oder schon gar nicht) bei der GEMA.
Aber was wäre ohne sie?
Könnte ich dann allen Ernstes daran denken, den Queen-Song zu verwenden? Hätte ich wirklich Chancen von Brian May eine entsprechende Einwilligung zu erhalten? Nein. Sicher nicht.
Aber die GEMA ermöglicht es. Sie öffnet mir das weltweite Repertoir an aller Art von Musik. Alles (fast alles) kann ich verwenden. Egal was und alles zum gleichen Preis.

Zugegeben, die Berechnung ist nicht unbedingt trivial, aber auch nicht wirklich kompliziert.
Für Theater- bzw. Bühneninszenierungen gibt es pauschale Sätze. Die Musik wird in Minutenanzahl pro Aufführung gemessen.
Verwendet man zum Beispiel mehr als 6 Minuten, aber weniger als 15 Minuten Musik, egal welcher Art oder Herkunft, wird ein Pauschalsatz von 68,10 Euro fällig. Dazu kommt ein Aufschlag von insgesamt 30% für Vervielfältigung und dessen Wiedergabe. Denn in aller Regel wird die Musik auf einer CD oder einem Computer zusammengestellt. Das gilt bereits als Vervielfältigung.
Von der Gesamtsumme können nun ggf. Rabatte, z.B. für Mitgliedschaft im BDAT, abgezogen werden. Zuvor wird allerdings davon ausgehend die Umsatzsteuer berechnet und letztendlich wieder zugeschlagen.

Für die Messung der Musik-Spieldauer ist es im übrigen unerheblich, ob ein Stück einmal oder vielfach gespielt wird und ob es ausgespielt wird oder nicht. Was zählt, ist die Dauer, wie lange Musik zu hören ist, auch wenn es immer wieder das Gleiche ist.

Im Zweifelsfall hilft eine Beratung durch den zuständigen GEMA-Vertreter. Am Besten VORHER.

Die ganze Berechnung ergibt nun die GEMA-Gebühr für EINE Aufführung. Plant man mehrere Aufführungen, multipliziert sich die Summe entsprechend.

Kleine Bemerkung an Rande: Nicht alle Musik ist GEMA-pflichtig. Musik, deren Urheber länger als 70 Jahre tot sind, ist urheberrechtsfrei und damit auch GEMA-frei. Es kann höchstens sein, dass trotzdem noch Rechte der Tonträgerindustrie bestehen. Also auch in diesem Fall besser den GEMA-Vertreter konsultieren.

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25 Jan

Wir sind ein Team

Montag, 25. Januar 2010, 23:10 Uhr

Ich bin nicht mehr alleine.

Ab heute ist es kein Spleen mehr, nicht nur eine vage Hoffnung, ein rein persönliches Vorhaben. Ab heute ist es ein Gemeinschaftsprojekt. Ich habe Mitstreiter gefunden! Zu unserem Team gehören jetzt bereits zwei (Co-)Regisseure (also, inklusive mir) und ein Regie-Assistent.

Ich möchte gerne noch einen zweiten Assistenten hinzunehmen. Aus meiner eigenen Assistenten-Tätigkeit vom letzten Jahr weiß ich, dass es bei den Proben mitunter passieren kann, dass alles gleichzeitig auf einen einstürzt. Da müssen Feedback-, Requisiten- oder andere Notizen gemacht, souffliert und/oder fehlende Darsteller reingelesen und, nie zu vergessen, das Regiebuch geführt werden. Wenn man das alles zum ersten Mal macht, ist das eine kaum zu bewältigende Herausforderung, zumindest, wenn man keine Frau ist. Das möchte ich meinen Assistenten nicht zumuten, egal ob Männchen oder Weibchen.
Also zwei, wenn möglich.

Mit ewas Glück werden wir auch noch einen Coach bekommen. Mein Co-Regisseur kann sicher als erfahren gelten. Eigene Inszenierungen und jede Menge Kinder- und Jugendarbeit bei der Bühne sprechen für sich. Trotzdem ist es von unschätzbarem Wert, jemanden als Berater an der Seite zu haben, der zum Einen über das theoretische Wissen, als auch über einen reichen Erfahrungshintergrund verfügt. Erfahrung ist sehr viel wert. Ohne Frage. Ja, sie wird von manchen sogar als unbedingte Voraussetzung angesehen…
Am Mittwoch werden wir uns treffen und vielleicht – hoffentlich – gelingt es, ihn für unser Projekt zu gewinnen.

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23 Jan

ES GEHT LOS!

Samstag, 23. Januar 2010, 21:16 Uhr

Heute kam der Anruf.
Ich soll kommenden Samstag mein Stück und mein Konzept dem Vorstand präsentieren. Und das Team!

Anrufen! Anrufen! Anrufen!

Eine Woche Zeit, die richtigen Leute für das Regieteam zu finden und sie für die Sache zu begeistern.
Und eine Woche, eine Präsentation vorzubereiten, die den Vorstand derart überzeugt, dass alle Vorbehalte vorbehaltlos beiseite gelegt werden.

Ich weiß, das wird knapp.
Ich weiß jetzt auch, wer mein Mitbewerber ist.
Und ich weiß, ich habe keine Chance.

Aber die werde ich nutzen!!!

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23 Jan

Es ist vollbracht

Samstag, 23. Januar 2010, 4:44 Uhr

Die Domain ist registriert und der Blog ist installiert.
Puh.
Fragt nicht!!!
Schaut nur auf die Uhrzeit (4:44 Uhr)! ^^

Das Seitendesign werde ich noch etwas anpassen und dann ist der Startpunkt endgültig gesetzt.
Dann geht’s hier nur noch um Taunusbühne und den Zauberer Oz.
Den großen Zauberer Oz.

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22 Jan

Der “Wilhelmsschrei”

Freitag, 22. Januar 2010, 21:31 Uhr

Beim Stöbern im Web, stoße ich auf den “Wilhelmsschrei”.

Keine Ahnung was das ist?

Ich wusste es auch nicht. Aber jeder von uns hat ihn schon gehört.
Mit Sicherheit!
Es sei denn, er ist ein absoluter Film-Muffel.

Der Wilhelmsschrei ist ein Soundeffekt, das Schreien eines sterbenden Mannes, der in hunderten von Filmen verwendet wurde. Zwei Hollywood-Tonmeister haben sich über Jahre hinweg den Spaß gemacht, diesen Schrei immer und immer wieder zu recyceln. Somit taucht er in unzähligen Blockbustern auf. Keine Chance also, ihn nicht gehört zu haben. :)

Der Filmcharakter, der diesen Schrei (vermeintlich) zum ersten Mal ausstieß, hieß Wilhelm. Daher der Name…
Wer mehr wissen will, auf Wikipedia und Spiegel gibts Ausführliches.
Eine nicht unbedingt vollständige Auflistung, gibt ‘ne Menge Anhaltspunkte, wo der Schrei überall zu hören ist,

Ob ich vielleicht diesen Schrei in meinem Stück auch verwenden sollte?? ^^ ;)

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