Der große Zauberer Oz

Der weite Weg bis zur Erfüllung eines Traums



05 Feb

Pläne schmieden

Freitag, 05. Februar 2010, 18:42 Uhr

Irgendwie laufe ich immer noch rum wie Falschgeld. So sehr hat mich das vergangene Wochenende beeindruckt.
Auch wenn sich der Nebel so langsam zu lichten beginnt und der Blick auf das, was zu tun ist, so allmählich wieder freigegeben wird, bin ich immer noch etwas planlos.
Aber mit diversen Werkzeugen versuche ich gerade das abzustellen.

So habe ich das PHProjekt aufgeräumt. Sollte jetzt gut funktionieren.
Auf www.dramagurke.de ist jetzt auch eine Startseite mit einem Link dorthin. Man braucht also nicht mehr die ganze (komplizierte) URL.
Ich habe so ein Gefühl, dass ich die To-Do-Liste (Aufgaben) ganz gerne nutzen werde. Muss mal sehen, wie sich das bewährt.
Das Forum ist zum Festhalten von Infos und zum Austausch von Gedanken und Informationen bestimmt auch sehr nützlich.
Der Austausch von Dateien könnte ebenfalls besser funktionieren als per Mail. Dafür werde ich noch ein Addon installieren, dass man per Drag and Drop die Dateien ganz einfach hin und herschieben kann.

Dann habe ich mal angefangen einen groben Probenplan zu entwerfen.
Mir hat die Übersicht vom Regisseur des diesjährigen Sommerstücks gut gefallen, in der man den gesamten Zeitraum mit einem Blick erfassen kann.
Also habe ich einen ähnlichen Kalender-Plan aufgebaut. Mit diesem können wir dann eine generelle Probenplanung vornehmen.

Ich wäre auch gerne schon etwas mehr ins Detail gegangen, also wann welche Szenen geprobt werden. Das ist aber schwierig, ohne genau zu wissen, wie aufwendig sich die einzelnen Szenen darstellen.
Also muss erst einmal eine Übersicht her, welche Figuren in den einzelnen Szenen auftreten und wie lang die Szenen eigentlich sind. Diese Übersicht wird die Basis für unsere detaillierte Probenplanung.

Unterhalb der Seitenangaben und Seitenanzahl der einzelnen Szenen habe ich eine Art Skala eingefügt. Diese kann man für die Eintragung einer Spannungskurve nutzen, die aufzeigt, wie der Spannungsverlauf in oder über die einzelnen Szenen, sowie über das ganze Stück verläuft.

Somit hat man alle Infos zu den Szenen auf einen Blick.

Mir ist schon jetzt, durch diese Übersicht, klar geworden, welche Szenen ich unbedingt noch einmal überarbeiten muss. Allein die Seitenanzahl spricht Bände…

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03 Feb

Es war ein langer Abend

Mittwoch, 03. Februar 2010, 23:54 Uhr

Oh ja.
Und es war ein guter Abend.
Ich habe ein sehr gutes Gefühl. Wir werden sicherlich gut harmonieren als Regieduo.

Ich habe viel geredet.
Wieder mal.
Aber das ist nun mal so. Schließlich habe ich mich bereits sehr intensiv mit dem Stück auseinandergesetzt. Mein Regiepartner beginnt jetzt erst damit. Und von wem, wenn nicht von mir, soll er ins Thema hineingeführt werden?
Also habe ich viel zu Reden. Erst mal.

Aber dann kamen sie. Die Fragen. Und zwar genau die Richtigen.
Ich war offen für verschiedene Arbeitsweisen oder Kommunikationswege. Aber, gar nicht notwendig! Wir bevorzugen beide das Gleiche. Wunderbar! Das macht Mut.
Ja natürlich, sicherlich wird es irgendwann auch Meinungsverschieden geben. Ganz bestimmt! Aber ich bin zuversichtlich, dass wir dann vernünftig damit umgehen werden. Solange wir ein gemeinsames Grundverständnis zur Regiearbeit und zum Umgang miteinander haben, werden wir auch Krisen meistern können.

Die angedachten Themen haben wir tatsächlich alle besprochen. Nein, ein fertiges Konzept haben wir noch nicht, geschweige denn, eine Präsentation für die Stückvorstellung. Das war aber auch nicht das Ziel.
Nach Übereinstimmung in allen besprochenen Punkten, ist das nun die Aufgabe für die nächsten Tage: Einen Entwurf für den Probenplan zu erstellen, eine Präsentation vorzubereiten und geeignete Textpassagen für das Casting auszuwählen.
Und natürlich dürfen wir die anderen Punkte nicht aus den Augen verlieren.

In diesem Zusammenhang: Wir haben beschlossen, ein Experiment zu starten. Noch wissen wir nicht, ob es uns tatsächlich helfen wird. Wir werden es aber testen. Wohlwollend. ;)
Wir werden versuchen unsere Kommunikation mit Hilfe von PHProjekt zu pushen. Einige der dort integrierten Funktionen, wie Forum, Aufgabenliste, Dateimanager oder Linkliste können uns möglicherweise gut behilflich sein. Mal sehen.

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02 Feb

Blick voraus!

Dienstag, 02. Februar 2010, 22:25 Uhr

Ok, so langsam habe ich das verdaut.

Wir dürfen, wir sollen das diesjährige Weihnachtsstück inszenieren!
Jetzt gibt es kein Zurück mehr!!

Jetzt gilt es wieder nach vorne zu schauen!
Was sind die nächsten Schritte?

Nach dem emotionalen Wochenende fiel es mir schwer, einen klaren Blick auf das Kommende zu haben. So langsam beginnt mein geistiges Auge aber wieder zu arbeiten. Also, was ist zu tun?

A) Wir müssen jetzt möglichst zügig das Produktionsteam komplettieren. Ein weiterer Assistent, Choreograf, vielleicht Kampftrainer und Tonmeister, natürlich Souffleusen und vor allem ein Produktionsleiter werden noch gebraucht. Später sollte noch ein Inspizient dazukommen.
Wir müssen nicht unbedingt bis zur Stückvorstellung die gesamte Mannschaft beisammen haben, aber die Schlüsselpositionen sollten schon besetzt sein.

B) Stückvorstellung.
Das ist der nächste große Meilenstein. Den müssen wir planen und vorbereiten. Angefangen mit Festlegung eines Termins. Dann die Einigung darauf, wie wir Präsentation und Casting angehen wollen.
Dieses Thema sollte ein wichtiger Punkt bei unserer ersten Regiebesprechung sein.

C) Erste Regiebesprechung:
Austausch der Grundvorstellungen, Einigung auf ein Grundkonzept, Entwurf eines groben Probenablaufs, Einigung über Kommunikationsweise, Identifizierung möglicher Teammitglieder und Konzeptentwicklung für die Stückvorstellung.
Eine Menge Themen!
Ich glaube, das wird ein langer Abend.

D) Abstimmung mit unserem Coach.
Es war eigentlich klar, dass das einer der ersten und wesentlichen Punkte sein muss.
Und es ärgert mich schon ein bisschen, dass er mir jetzt sogar zuvor gekommen ist! Ich war noch dabei zu überlegen, ob ich ihn vor unserem ersten Regietreffen sprechen sollte oder besser danach. Und schon flattert eine Mail ins Postfach, in der er einen Termin vorschlägt und sogar die Gesprächsinhalte vorschlägt. Hmpf!

Aber wenn auch die Initiative (dieses Mal ;) ) bei ihm lag, so zeigt es ja, dass er sich sehr bereitwillig und aktiv auf unser Projekt einlassen will. Mehr noch! Er schlägt genau die Themen vor, die ich mir auch schon zurechtgelegt hatte: Wie wollen wir das Coaching gestalten? Feedback zum Stücktext im Hinblick auf die finale Überarbeitung. Super!!

Da das Treffen erst nächste Woche möglich sein wird, werden wir bestimmt auch die Ergebnisse aus unserer Regiebesprechung diskutieren, insbesondere alles, was bis zur Stückvorstellung getan werden muss.

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