Ein überaus schwieriges Thema.
Es gibt viele Möglichkeiten, wie man die Planung der Proben angeht. Beim Rumpelstielzchen hatten wir uns vom Ensemble die Termine geben lassen, an denen sie nicht zur Verfügung stehen. Daraus haben wir eine Planung gebastelt, die möglichst allen gerecht wird. Schwierig wurde es vor allem dann, wenn zwei Darsteller, die gemeinsame Auftritte haben, sich in ihren Terminen gegenseitig ausschließen.
Aber wie man es auch macht, ein generelles Problem ist die Probendisziplin. Immer wieder gibt es Proben, zu denen nicht alle erforderlichen Darsteller anwesend sind. Das ist übel. Oft gar nicht für die Fehlenden selbst, sondern mehr noch für das restliche Ensemble, dass nun die gemeinsamen Abläufe nicht richtig einüben kann.
Wir haben uns deshalb entschieden, den Probenplan schon vor der Stückvorstellung fertig auszuarbeiten und vorab zu verteilen. Schon beim Sommerstück hat man damit gute Erfahrungen gemacht. Es wurde allgemeinhin begrüßt, dass man sich schon so früh informieren kann, was auf die einzelnen Darsteller zukommt. Jeder kann sich daraufhin entscheiden, ob das Probenkonzept für ihn passt und tragbar ist.
Sicherlich birgt das die Gefahr, dass manch einer sich abschrecken lässt und wir einige Rollen vielleicht nur schwer besetzt bekommen. Aber ich denke, dass ist immer noch besser, als bei jeder Probe auf irgendjemanden verzichten zu müssen.
Also, wir haben ihn gemacht. Den kompletten Probenplan, bis hin zur Premiere, ja, bis zur letzten Aufführung.
Gemeinsam mit diesem Probenplan werden wir einen Szenenplan, wer in welcher Szene dran ist, und einen Rollenspiegel, mit einer groben Charakterisierung der einzelnen Rollen, über die interne Taunusbühnen-Webseite unseren Mitgliedern zur Verfügung stellen. Wer interessiert ist, kann sich so schon vorab damit beschäftigen.
Und hoffentlich nehmen dann alle, die sich bereit erklären mitzuwirken, diesen Plan sehr ernst.