Der große Zauberer Oz

Der weite Weg bis zur Erfüllung eines Traums



07 Apr

Es geht um Freude

Mittwoch, 07. April 2010, 22:54 Uhr

Es wird ernst.

Der große Tag der Stückvorstellung rückt näher und näher.

Eine gewisse Nervosität beginnt sich wieder einzuschleichen.
Es ist noch so viel zu tun.

Gut, der Text ist fertig. Mit diesem Text werden wir in die Probenarbeit einsteigen.
Fertig heißt allerdings nicht, dass er nun in Beton gemeißelt ist. Klar, er gibt die Linie vor. Aber wenn bei den Proben gute Ideen dazukommen, wenn Textpassagen zu kompliziert sind, Schauspieler damit nicht zurechtkommen, oder wenn einfach andere Variationen besser zu Darsteller oder Rolle passen, dann werden wir ändern. Natürlich.
Der jetzt vorliegende Stücktext ist der “Finale Ausgangspunkt”.

Probenplan, Szenenplan und Rollenspiegel sind auch fertig und liegen als Datei vor. Die Mitmachliste ist ausgedruckt und in ausreichender Menge vorhanden.

Was jetzt noch fehlt, ist eine Präsentation.

Ja, man braucht sie nicht.
Nicht unbedingt.
Es hat hunderte von Stückvorstellungen gegeben ohne Präsentation.
Genauer: Es ist das erste Mal, dass bei der Taunusbühne eine Stückvorstellung anhand einer Präsentation durchgeführt wird.

Aber ich möchte sie haben. In meinen Augen ist das ein Merkmal von Professionalität. Als Amateurtheater sind wir zwar keine Profis, doch ist es unser erklärter Anspruch möglichst professionell zu arbeiten.

Also, die Präsentation muss erarbeitet werden.
Die Zeit dafür ist knapp.
Schon übermorgen trifft sich das ganze Regieteam, um Stückvorstellung und weiteres Vorgehen vorzubereiten und abzustimmen. Es wäre gut, es wäre wichtig, einen Entwurf der Präsentation parat zu haben.

Was brauchen wir noch?

Neben organisatorischen Dingen, wie bereit haben von Clubheimschlüssel, Beamer und Leinwand, müssen die Stücktexte ausgedruckt und vervielfältigt werden. Es kommt bestimmt nicht gut, wenn die Anwesenden den Text von der Leinwand ablesen müssen.

Und dann brauchen wir noch Freude.
Ja, Freude.

Wir spielen nicht Theater aus einem Muss heraus. Es ist keine Pflicht. Es ist keine Aufgabe. Es geht nicht darum etwas zu schaffen, etwas zu erringen.
Nein, es geht um Freude.
Freude am Spiel, Freude an Gemeinsamkeit, Freude am Kreativsein, Freude am Ausprobieren.
Es geht um Freude am Dasein.

Wir wollen an und bei der Stückvorstellung Freude haben und diese versprühen. Wir wollen diese Freude mitnehmen, hinüber in die Probenzeit, bis hin zu den Aufführungen. Freude für alle Beteiligten und für unser Publikum.
Hoffentlich gelingt uns das.

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